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ORATORIENKONZERT Georg Friedrich Händel (1685-1759) „The Messiah“

Sonnabend, 10. Dezember 2016, 17:00 Uhr in der Kirche Satow Georg Friedrich Händel (1685-1759) „The Messiah“ HWV 56 Part 1
Erklingen wird der Weihnachtsteil des 1741 komponierten Oratoriums „The Messiah“ mit dem berühmten „Hallelujah“ von Georg Friedrich Händel. 50 Sänger, 17 Instrumentalisten und 4 Solisten werden dieses Konzert gemeinsam gestalten. Seien Sie zu diesem einmaligen Konzert mit 70 Mitwirkenden recht herzlich eingeladen. Der Eintritt zum Konzert ist frei, die Kirche ist nicht geheizt!

Mitwirkende:
Sängerinnen und Sänger aus Satow, Bad Doberan, Rostock und Hagenow. Rostocker Kammerorchester
Sopran - Julia Marie Kähne (Rostock)
Alt - Ruth Geigle (Rostock)
Tenor - Christian Volkmann (Bremen)
Bass - Franz Spenn (Herford)

„The Messiah“ von Georg Friedrich Händel (1685-1759), ist das wohl bekannteste von seinen 25 Oratorien. Händel komponierte es in London auf Englisch in einen Zeitraum von nur 24 Tagen vom 22. August bis zum 14. September 1741. Daraufhin wendete er sich seiner nächsten Arbeit zu, dem Oratorium „Samson“ HWV 57, ohne den „Messias“ HWV 56 aufzuführen. Im November reiste er nach Dublin wo er für eine komplette Theaterspieltzeit in der neu errichteten „Music Hall in the Fishamble Street“ verantwortlich war. Dort wurde dann am 13. April 1742 der „Messias“ erstmalig aufgeführt.
Der zweite Teil des Oratoriums beschreibt den Tod und Auferstehung Jesu, der dritte Teil befasst sich hingegen mit der Wiederkunft des Reiches Gottes auf Erden. Der in diesem Konzert erklingende erste Teil thematisiert die Verheißung der Geburt Jesu, beginnend mit der Tröstung der Wartenden und endend mit der Geburt Christi. Anschließend erklingt noch der finale Chor des zweiten Teiles, das allseits bekannte „Hallelujah“.
Charles Jennens (1700-1773) wurde schon 1738 von Händel zu seinem Oratorium „Saul“ HWV 53 herangezogen. 1741 stellte dieser den Text zu „The Messiah“ zusammen. Dabei verwendete er neben der Weissagung der Propheten des Alten Testamentes über das Kommen des Messias, sowie Psalmversen, Ausschnitte aus dem Lukas- und Matthäusevangelium, dem 1. Brief an die Korinther und der Offenbarung des Johannes. Herangezogen hatte er dabei die „King-James-Bible“ von 1611. Der Aufbau von der Prophezeiung über die Menschwerdung, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt bis zur versprochenen Erlösung umfasst alle wichtigen Feiertage des Kirchenjahres. Der Weg des Messias wird dabei zum Weg der Christenheit zu Gott. Viele deutsche Übersetzungen wurden schon im 18. Jahrhundert angefertigt, leider sind alle unzureichend und werden in keiner Weise der Musik Händels gerecht. Deswegen werden heutzutage seine Werke fast nur noch auf englischer Sprache aufgeführt.
Eine Besonderheit weist das Libretto von Jennens auf. Es gibt eine bewusst unvertonte Präambel die den gesamten Inhalt des „Messias“ vorweg nimmt. „Höheres lasset uns singen“; vielleicht hatte Händel diesen Satz im Kopf, als er einem Zuhörer, der ihm mitteilte er sei „gut unterhalten worden“ sagte: "Ich würde bedauern, wenn ich meine Zuhörer nur unterhalten hätte, ich wünschte sie zu bessern.“