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Willkommen auf der Homepage der Kirchgemeinde Satow

Den aktuellen Gemeindebrief finden Sie hier

Liebe Leserinnen und Leser!
Diese Baustelle kennen wir alle! Schon sehr lange müssen wir mit ihr leben. Der gewohnte und schnelle Weg ist nicht passierbar. Ampeln, eine ganze von Schildern, also Wartezeiten, Tempo drosseln, die Hindernisse beachten!

So ist das an Straßenbaustellen und im übertragenen Sinne mitunter auch auf dem Lebensweg. Vor einem Jahr ahnte niemand, auf welche Hindernisse wir zusteuern. Dass so viele Ampeln auf "Rot" springen, dass die ganze Welt auf die Brecmse tritt und viele Wege plötzlich völlig versperrt sind. Und das alles für so lange Zeit. Noch immer ist die Unsicherheit groß, wie und wann wir mehr freie Fahrt haben, und als wie schwer sich die menschlichen und wirtschaftlichen Schäden erweisen werden.

Wir gehen derzeit durch die Passionszeit, d.h. wir bedenken den schweren Weg, den Gottes Sohn durch diese Welt ging. Wir erfahren auch, dass er dabei immer im Gespräch mit dem Vater im Himmel blieb. Am Ende, am Ostermorgen zeigt sich, dass das investierte Vertrauen mit einem neuen Anfang belohnt wird. Wer mit Gott unterwegs ist, ist auf der Straße, die zum Leben führt. Einmal werden die erlebten Ängste, die Wartezeiten, die Umwege hinter uns liegen. Wir fragen manchmal sehr unsicher, welcher Weg der Richtige ist. Gott weiß, wie wir ans Ziel gelangen und wir können ihn bitten, uns fest an seiner Hand zu führen: "Weise uns Herr, deinen Weg....!"

Mit herzlichen Segenswünschen für die Fasten- und die Osterzeit grüßt Sie
Ihr Pastor Kirstein

Christi Himmelfahr, 13. Mai, 10:00 Uhr Gottesdienst im Pfarrgarten Buchholz

Im Laufe des Monats Mai wird es ein neues Gemeindeblatt geben mit Informationen zum Konfirmationsgottesdienst in Satow.



Herzliche Einladung zum Ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag


"Worauf bauen wir?": Zu dieser Frage laden die verschiedenen christlichen Konfessionen auf der ganzen Welt rund um den 5.März 2021 zu ökumenischen Gebeten ein. In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem pazifischen Inselstaat Vanuatu. Bei Matthäus 7 im 24. Kapitel heißt es, nur ein Haus, das auf festem Grund stehe, würde Stürmen standhalten. Für Vanuatu hat das Haus auf festem Grund einen besonders aktuellen und bedrückenden Hintergrund: Die 83 Inseln im Pazifischen Ozean sind extrem vom Klimawandel betroffen. Dabei trägt der kleine Inselstaat selbst kaum zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Weltweit erleben wir durch die Corona-Pandemie schwerste Herausforderungen, gleichzeitig zeigt sich der Klimawandel verstärkt durch Naturkatastrophen und führt vor allem im globalen Süden zu Existenznot, Verwüstung und Tod. Mit ihrem Gottesdienst wollen wir die Frauen aus Vanuatu ermutigen, das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen, die der felsenfeste Grund für alles menschliche Handeln sein sollen



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Liebe Leserinnen und Leser!
Dieser Gruß soll Sie an der Schwelle zwischen einem vergehenden und einem neu beginnenden Kirchenjahr erreichen. 2020 war und ist alles anders, so auch in diesen Herbstwochen mit dem Volkstrauertag und dem Ewigkeitssonntag vor dem 1. Advent. Alle Planungen sind nach wie vor schwierig und die Einschränkungen werden wir auch an allen Feiertagen beachten müssen. Wir möchten anbieten, was unter den derzeitigen Umständen möglich ist. Dazu finden Sie nachfolgend einige Informationen. Unsere Satower Kirche präsentiert sich Ihnen heute auf einem schwarz- weiß- Foto. Es ist aber keine alte Aufnahme, sondern eine aktuelle. Das Gebäude ist eine Baustelle. Sehr herbstlich ist es geworden. Wir wissen, dass wir warten müssen und Geduld haben, bis etwas fertiggebaut ist und bis wir wieder mehr Licht sehen können. Ein Warten, das uns sehr schwer fallen kann! Dass Warten und Geduld nicht umsonst sind, das ist die von Gott seinen Menschen immer neu geschenkte Verheißung. Sie kann uns tragen auch durch eine Zeit, in der alles anders ist. Das können wir hören und glauben: Wenn wir am Ewigkeitssonntag an unsere Verstorbenen denken und zugesagt bekommen, dass sie bei Gott Frieden und Heimat gefunden haben, weil Tod und Schmerz vergangen sind. Und wenn wir im Advent ein Licht nach dem andren entzünden in der Erwartung unseres Erlösers Jesus Christus, Licht der Welt. Auch gegen Ende des Jahres 2020 kommt Gott uns entgegen. Und uns tut es gut, auf dem Weg zu ihm zu bleiben. Gott baut sein Reich, er hat schon begonnen, so wie wir an unserer Kirche bauen. Und er und wir werden mit diesem Bauen auch fertig werden. Und Gott bringt Licht in die Welt, es ist schon unterwegs zu uns.
Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen br>Ihr Pastor Rainer Kirstein

Gebet am Ende des Kirchenjahres – Psalm 90 (Übersetzung: Hoffnung für alle)
Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes. Herr, solange es Menschen gibt, bist du unsere Zuflucht! Ja, bevor die Berge geboren wurden, noch bevor Erde und Weltall unter Wehen entstanden, warst du, o Gott, schon da. Du bist ohne Anfang und Ende. Du lässt den Menschen wieder zu Staub werden. »Kehr zurück!«, sprichst du zu ihm. Tausend Jahre sind für dich wie ein einziger Tag, der doch im Flug vergangen ist. Du reißt die Menschen hinweg, sie verschwinden so schnell wie ein Traum nach dem Erwachen. Sie vergehen wie das Gras: Morgens sprießt es und blüht auf, doch schon am Abend welkt und verdorrt es im heißen Wüstenwind. Unser Leben dauert siebzig, vielleicht sogar achtzig Jahre. Doch alles, worauf wir stolz sind, ist nur Mühe, viel Lärm um nichts! Wie schnell eilen die Jahre vorüber! Mach uns bewusst, wie kurz das Leben ist, damit wir unsere Tage weise nutzen! Herr, wende dich uns wieder zu! Hab Erbarmen mit uns, wir sind doch deine Diener! Schenke uns deine Liebe jeden Morgen neu! Zeige uns, wie machtvoll du eingreifst; auch unsere Kinder sollen deine mächtigen Taten sehen! Herr, unser Gott! Zeige uns deine Güte!
Amen

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Liebe Leserinnen und Leser!
So sah unsere Kirche in Satow zu Ostern 2020 aus.
Es konnte sich keine Gemeinde versammeln, um das wichtigste Fest des Kirchenjahres zu feiern. Aber leer war sie trotzdem nicht. Mancher schaute herein für einen Moment der stillen Einkehr und des Gebetes. Kerzen wurden entzün- det. Ins Dorf hinein bliesen wir zu zweit mit unseren Trompeten „Christ ist erstanden...“
Ein wenig später klangen alle Osterlieder durch den Raum, es spielten Orgel und Tuba. Und vor allem war die Kirche nicht leer, weil in ihr immer die Botschaft vom Gott des Lebens im Raum steht. So, wie es Christus uns sagt: „Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ Derzeit sind viele Ängste und Unsicherheiten weiter sehr real. Besser als sie wütend zu leugnen oder sich ganz von ihnen beherrschen zu lassen ist es, mit Umsicht und Vertrauen auf Jesu Zusage das Heute und Morgen zu gestalten. Das gilt auch für uns als Kirchengemeinde. Wir möchten er- möglichen, was vertretbar und verantwortbar ist. Dazu kann gehören, dass auch kurzfristig wieder neue Entscheidungen notwendig sind. Dieses Gemeindeblatt hat nicht den gewohnten Umfang, um gegebenenfalls schnell neu informieren zu können. Dazu steht auch weiter unsere Internetseite kirche-satow.de zur Verfügung. So viel ist anders in diesem Jahr 2020. Wir mussten und müssen viel lernen, auch zu verzichten, auf Liebgewonnenes und scheinbare Selbstverständlichkeiten. Doch das Wichtigste ist weiter Gottes Zusage, an unserer Seite zu sein. Es ist nicht gut zu glauben, er wolle uns strafen. Besser ist die Zuversicht, dass er mit uns auch auf die großen Fragezeichen zugeht, die wir vor uns sehen. Auch hinter ihnen wird sich immer seine Gegenwart eröffnen. So steht es im Raum. Und so bleibt es auch stehen.
Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen
Ihr
Pastor R. Kirstein

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Gruß Ihrer Kirchengemeinde zum Monat August

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde!

Nach meinem Urlaub im Juli möchte ich Sie herzlich grüßen!
Es tat gut, im ruhigen Masuren eine Pause haben zu dürfen.
Wie jedoch zu erwarten, ist der gewohnte Alltag unseres Gemeindelebens noch nicht wieder möglich. Wir wissen, dass vieles davon abhängt, wie sich das Coronavirus eindämmen lässt oder erneut verbreitet.
Zumindest unsere Gottesdienste sollen aber im August wieder im gewohnten Rhythmus stattfinden. Somit sind Sie eingeladen:

Von Herzen wünsche ich Ihnen Gottes Nähe, Hilfe und Beistand, sein Segen sei mit uns allen!

Noch einmal grüßt herzlich
Ihr Pastor Rainer Kirstein
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Gruß und Informationen zum Sonntag Trinitatis 07.06.2020

Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser!

„Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir Frieden.“

Der Segen wird zugesprochen am Ende jedes Gottesdienstes. Für viele Menschen würde ohne den Segen etwas sehr Wichtiges fehlen. Sie möchten sich für eine neue Woche der Nähe und der Begleitung Gottes vergewissert fühlen. Somit steht der Segen immer genauso am Ende wie am Anfang. Er ist ein Zuspruch, wenn etwas neu beginnt und wenn etwas abgeschlossen ist. Ein Kind wird getauft, ein junger Mensch konfirmiert, ein Paar getraut, ein Verstorbener zu Grabe getragen – immer ist der Segen Gottes wichtig und gegenwärtig. Das Wort „segnen“ stammt ab vom lateinischen „signare“. Das kennen wir als „signieren“, was wiederum auch bedeutet „mit einem Zeichen versehen“. Menschen versehen gern mit einem Signum, einem Zeichen, das, was ihr Eigentum ist. So tut es auch Gott: Mit dem Segen empfangen wir das Zeichen, zu Gott zu gehören. In jedem Anfang, bei jedem Ende. Alles, was sonst noch Macht über uns hat, ist dem untergeordnet.
Segen – das ist also weit mehr als ein guter Wunsch. Wünsche, die eigenen, oder die uns zugesprochenen, können in Erfüllung gehen, oder auch nicht. Unsere guten Wünsche, mit denen wir uns einander begleiten, sind sehr wichtig. Meistens, und in den vergangenen Monaten ganz besonders, steht der für Gesundheit und Gesundbleiben an erster Stelle. Wünsche, das sind unsere Worte füreinander. Segen, das ist Gottes Wort und Zeichen für uns. Unsere Wünsche füreinander sind mehr als eine wertvolle Geste. Der Segen Gottes ist noch mehr als gute zugesprochene Worte. Er ist eine Macht. Ein Gesegneter gehört in den Machtbereich Gottes. Unabhängig davon, vor welchem Anfang er steht oder vor welchem Ende. Sich so gesegnet zu wissen hilft, den Blick für das großartige Geschenk „Leben“ nicht zu verlieren und angesichts der Bedrohungen dieses Geschenkes nicht zu resignieren. In den Freuden und Nöten bleiben wir von Gott angesehen, beleuchtet, behütet, beschirmt, begleitet und geleitet, getrost, aussichtsreich, geborgen, beheimatet – all das bedeutet „Segen“- und noch viel mehr.
Gesegnet vor jedem Anfang und auch noch nach jedem Ende!

Uns allen wünscht einmal mehr den Segen
Ihr Pastor R. Kirstein
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Sonntag Rogate – Betet!


Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde!

Beten, d.h. ja im Gespräch mit Gott zu sein und zu bleiben, dazu möchte Ihnen dieser
Sonntagsgruß helfen. Dazu der Spruch für die neue Woche aus Psalm 66:
„Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.“

Und im Evangelium des Sonntags bei Lukas 11 sagt Jesus:
„Bittet, so wird euch gegeben;
suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan.
Denn wer da bittet, der empfängt;
und wer da sucht, der findet;
und wer da anklopft, dem wird aufgetan“.

Dazu diese Gedankensplitter zum Thema Gebet:
Die Hände, die zum Beten ruhn, die macht er stark zur Tat.
Und was der Beter Hände tun, geschieht nach seinem Rat.
(Jochen Klepper; EG 457, 11)
Meine Großmutter besaß einen Fingerhut, der aus Gold war. Am äußersten Rand
war er ganz fein mit den Buchstaben ziseliert: „Ora et labora“. Meine Großmutter,
die kein Latein konnte, zeigte mir das eines Tages und erklärte: „Ora“ bedeutet
„beten“ und „labora“ „arbeiten“.
Mir fiel auf, dass in dem „labora“ das „ora“ noch einmal enthalten war. Ich
sprach mit der Großmutter darüber, und sie sagte: „Das Gebet ist immer im
ganzen Leben, in allem, was du tust, enthalten – wenn du diese Absicht bei aller
Arbeit hast.“ (Adrienne von Speyr)
Bete, als ob alles Arbeiten nichts nützen würde,
und arbeite, als ob alles Beten nichts nützen würde. (Martin Luther)
Das Gebet ist das Mittel gegen Traurigkeit und Mutlosigkeit. (aus Arabien)


Einen gesegneten Sonntag, und dass Sie behütet bleiben, wünscht Ihnen
Ihr Pastor R. Kirstein
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Gruß zum Sonntag Kantate 10.05.2020


Wochenspruch: Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98,1

Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser!
Für mich persönlich ist er in jedem Jahr ein besonders schöner Sonntag, der „Singesonntag“ Kantate. Weil ich gern singe und Musik mag. Und weil die Sprache der Noten und unsere Gesänge ohne Frage eine ganz besonders wichtige, schöne und berührende Ausdrucksform unseres Glaubens sind. Gott loben geht am besten mit einem Lied: „Großer Gott, wir loben dich...“, oder „Nun danket alle Gott...“
Andere Lieder trösten uns in unseren Nöten: „Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt...“ Oder: „ Denn welcher seiner Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht...“ Um Segen und Bewahrung bitten wir Gott, wenn wir singen: „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott...“ Oder: „Komm, Herr segne uns, dass wir uns nicht trennen...“ Oder mit Martin Luthers Worten: „Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott zu unsren Zeiten! Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten.“
Umso schwerer fiel mir die Entscheidung, an diesem Sonntag noch nicht zum Gottesdienst einzuladen. Kantate – Singet – mit einem Mundschutz? Groß ist das Bedürfnis, wieder zusammenrücken zu können, doch eine Reihe von Auflagen und dringenden Empfehlungen verwehrt uns das.
Und welche Melodie wäre jetzt die Richtige, inmitten all der Entscheidungen, die von Tag zu Tag getroffen werden müssen, und eine große Last auf den Schultern derer liegt, die für diese Entscheidungen die Verantwortung tragen. Gott zu danken für ein Ende der Krise, das wäre zu früh. Ihm kein Lied des Vertrauens zuzusingen, dafür gibt es wiederum keinen falschen Zeitpunkt. So wenden wir uns auch an diesem Sonntag Gott zu, miteinander verbunden, wenn auch noch nicht gemeinsam. Und Gott bleibt uns zugewandt, daran halten wir uns fest.

„Wohl dem, der einzig schauet nach Jakobs Gott und Heil!
Wer dem sich anvertrauet, der hat das beste Teil,
das höchste Gut erlesen, den schönsten Schatz geliebt;
sein Herz und ganzes Wesen bleibt ewig unbetrübt.“
(2. Strophe des Wochenliedes EG 302, Du meine Seele singe..)

Gebet:
Gott ist bei mir! Mit allem, was ich bin, bin ich erlöst und auch befreit, weil einer auf den Weg sich mit mir machte: Gott, du nimmst in deine Hände meine Zeit, mein Denken, Spüren, Schweigen und Sagen. Auch meine Furcht und meine Hoffnung. Gott, hab Dank für dein Versprechen, dass du mich nie vergisst. Amen.

Information:
Sie haben erfahren, dass Gottesdienste wieder stattfinden können. Dabei ist vieles zu beachten, v.a. für Gottesdienst in Kirchen.
Gegenwärtig ist für unsere Gemeinde geplant, dass wir am Himmelfahrtstag, Donnerstag, 21. Mai, um 10.00 Uhr zu einem Gottesdienst im Freien auf dem Satower Pfarrhof einladen. Allerdings kann sich gegenwärtig die Situation sehr schnell verändern. Am kommenden Wochenende werden wir Sie darum erneut informieren!

Gottes Segen und Nähe wünscht Ihnen
Ihr Pastor R. Kirstein
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Gruß zum Sonntag Jubilate 03.Mai 2020

Sonntag Jubilate- jauchzet, jubiliert.. das ist schwer in der gegenwärtigen Ungewissheit. Als Gruß sende ich Ihnen heute das Lied dieser Woche, es ist uns vertraut:
Gott gab uns Atem, damit wir leben (EG 432)

1. Gott gab uns Atem, damit wir leben. Er gab uns Augen, dass wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben dass wir auf ihr die Zeit bestehn.

2. Gott gab uns Ohren, damit wir hören. Er gab uns Worte, dass wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.

3. Gott gab uns Hände, damit wir handeln. Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn.

Gemeinsames Singen dieses noch recht jungen Liedes ist diesen Sonntag nicht möglich. Dennoch gut, dass es zu dem Schatz unserer Gesänge gehört. Nach wir vor hat die Welt die Luft angehalten. Der Wunsch, wieder frei atmen zu können, wird größer. Scheinbare Selbstver- ständlichkeiten von vor drei Monaten hätten wir heute so gern zurück! Eine Strafe Gottes ist die Krise mit Sicherheit nicht! Ob sie uns klüger macht, liegt in unseren menschlichen Händen. Die uns Gott gab und gibt, genau wie die Luft zum Atmen, die Augen und Ohren, die wir öffnen oder verschließen können, und die Füße, die wir stillhalten oder in Bewegung setzen. Immer gibt es in Krisenzeiten großartige Solidarität und gegenseitige Fürsorge genauso wie puren Egoismus.
Ohne eine Gelegenheit zum Luftholen, zum Auf- und Durchatmen geht es nicht. Und nicht ohne eine Vergewisserung: Gott hilft uns, die Zeit zu bestehen. Er will mit uns und unseren Möglichkeiten diese Welt als lebenswerten Ort für alle erhalten und gestalten. Wir glauben an einen Gott, mit dem wir neu ins Leben gehen. Das ist uns gewiss auch in der Osterzeit des Jahres 2020. Und kann uns Geduld und Zuversicht schenken durch alle Fragen und Unsicherheiten hindurch.
Gott ist nicht auf Abstand gegangen, er ist und bleibt uns ganz nahe!

Gebet:
Barmherziger Gott, in diesen Tagen wird uns bewusster denn je, wie kostbar und zerbrechlich das Leben ist, das du uns geschenkt hast. Wir danken dir für alles Schöne und Erfreuliche, für jede gute Begegnung und alles Glück. Wir danken dir für all die Möglichkeiten, die wir haben, und für die Hilfe, die wir erfahren.
Wir bitten dich für alle, die in dieser Zeit besonders gefordert sind: für medizinisches und pflegendes Personal in den Krankenhäusern und Seniorenheimen – stärke sie und gib ihnen Ausdauer für die Herausforderungen dieser Tage.
Für alle, die Verantwortung tragen – gib ihnen Weisheit und Weitsicht und Mut für ihre Entscheidungen. Bleibe bei uns heute, morgen, in Zeit und Ewigkeit. Amen.

Zur Information:
Der Kirchengemeinderat wird in dieser Woche entscheiden, wann wir wieder zu Gottesdiensten einladen. Dazu sind die offiziellen Auflagen und Handlungsempfehlungen zu bedenken. Sie werden rechtzeitig informiert!

Mit herzlichem Gruß
Ihr Pastor R. Kirstein

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Gruß zum Sonntag Quasimodogeniti 19.04.2020

Spruch der Woche (1.Petrus 1,3) Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Fesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

Aus dem Wochenpsalm 116:
Das ist mier lieb, dass der Herr meine Stimme und mein Flehen hört.
Denn er neigte sein Ohr zu mir, arum will ich ihn mein Leben lang anrufen.
Stricke des Todes hatten mich umfangen, des Totenreichs Schrecken hatten mich getroffen,
Ich kam in Jammer und Not.
Aber ich rief den Namen des Herrn: Ach, Herr, erette mich!
Der HHerr ist gnädig und gerecht, und unser Gott ist barmherzig.
Wenn ich schwach bin, so hilft er mir.
Sei nun wieder zufrieden, meine Seele, denn der Herr tut dir Gutes.
Ich werde wandeln vor dem Herrn im Lande der Lebendigen. Amen.

Liebe Gemeinde, Quasimodogeniti - wie die neugeborenen Kinder - das ist der erste Sonntag nach dem Osterfest. Er bekräftigt die Zusage, dass wir Kinder Gottes sind und bleiben, egal wie alt wird sind. Kinder Gottes sind wir in hellen und guten und in schwierigen und unsicheren Zeiten. Wenn ich mehr Fragen als Antworten habe, so bleibt mir doch gewiss: Gott, mein Vater im Himmel ist da! Ich weiß nicht, was morgen sein wird, aber sicher ist, ein Kind Gottes bleibe ich Zeit meines Lebens und darüber hinaus.
Urvertrauen - für jedes neugeborene Menscenkind ist das etwas ungemein Wichtiges! Verlässlich umsorgt zu werden und ganz sicher zu wissen: Ich bin nicht allein, ich werde behütet und geschützt und begleitet auf allen Wegen. Ohne solches Vertrauen kann ein Kind nicht gut in sein Leben hineinwachsen. Und auch jenseits der Kindheit brauchen wir etwas Vertrauenswürdiges. Eine "lebendige Hoffnung durch die Auferstehung Fesu Christi" nennt es der Wochenspruch. Hoffnung und Vertrauen sind Geschwister! Sie gründen in dem Glauben an den Gott des Lebens, dessen Kinder wir sind und bleiben. Auch in Zeiten, in denen unserLeben so ander ist und wir manche Fragezeichen vor uns sehen.
Größer bleibt das Ausrufezeichen hinter Gottes Zusage, immter an der Seite seine Kinder zu, bleiben. Eine lebendiege Hoffnung - für uns neu geboren!

Gebet:
Auferstandener Christus, wir danken dir, dass du dich uns zuwendest.
Dir vertrauen wir in den schönsten Stunden unseres Lebens, und auch in den Dunklen.
Wir bitten dich: Schenke uns die Gewissheit, dass wir von deiner Hand geführt und gehalten
sind und bleiben in aller Zeit und in Ewigkeit!
Lass uns auch in allen Fragen und Sorgen deine Gegenwart suchen und finden.
Hilf uns, die Verantwortung tragen, leite sie in ihren Entscheidungen,
damit Leben geschützt, bewahrt und gefördert wird.
Uns allen schenke Kraft, Weisheit und Besonnenheit.
Bleibe bei uns! Amen.

Segen: Bei dem Herrn findet man Hilfe. Dein Segen komme über dein Volk. Amen. (Psalm 3,9)

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Wort zum Tag: Karfreitag:

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16
„Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ - schrie Jesus am Kreuz.
Am Karfreitag scheint es nicht zu gelten, dass die Liebe niemals aufhört. Die der Liebe Steine in den Weg legen, triumphieren. Hinter einem großen Stein in einer Grabeshöhle soll der Mann für immer verschwinden, der etwas anderes dachte, sagte und glaubte und anders handelte als alle anderen. Jedem Einzelnen vermittelte er: Du bist ein geliebtes Kind Gottes und darum ein wertvoller Mensch! Er ging nicht vorbei an denen, an denen alle vorbeigingen, sondern tröstete, heilte, sprach Mut zu, vergab Schuld. Frieden und Barmherzigkeit predigte er. Und dass man Gott mehr gehorchen muss als den Menschen. So beginnt Gottes Reich jetzt und hier – das war seine Botschaft.
Jetzt muss er sterben. Die ihm gefolgt waren, spürten am Karfreitag auch ihre Hoffnung und den gerade gewonnen Mut in sich sterben. Wir sind eben doch verloren, mussten sie denken und: Auch Gott schafft es nicht, die Welt und die Menschen zu retten. Auch die Liebe schafft es nicht. Der Stein vor dem Grab ist der Stein auf den Seelen. Er erdrückt Hoffnung, lässt nur Angst übrig. Er macht jeden Schritt schwer. Er verwehrt jeden Ausblick, raubt die Kraft. Karfreitag 2020 hat der Stein auf dem Weg in die Zukunft weltweit den gleichen Namen. Das Virus. Die Unsicherheit ist groß. Die Folgen nicht abzusehen. Zusätzlich schmerzt, dass wir als Christen nicht gemeinsam schweigen, klagen, bitten und beten können. Doch auch als Einzelne haben wir eine gemeinsame Blickrichtung: Hinauf zum Kreuz, zu dem, der dort stirbt. Aus Liebe zu seinen Menschen und im Vertrauen auf die Liebe eines himmlischen Vaters, die alles überwindet. Den Einzigen, der jeden Stein aus dem Weg räumen kann, bitten wir um Erbarmen und Hilfe, Kraft, Mut und Hoffnung. Dass ein Osterfest kommt und sein Reich und, dass die Liebe niemals aufhört.

Wort zum Tag: Ostern- Auferstehung des Herrn
Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von
Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der
Hölle. Offenbarung 1,18

2020 ist nicht das erste Osterfest, das Menschen in schwerer Zeit erleben, vielleicht ist es aber das erste, an dem Menschen sich nicht in ihren Kirchen versammeln können. Wiederum können wir uns nur als Einzelne, aber dennoch zusammengehörig vergewissern: Er ist wahrhaftig auferstanden! Zuerst kommt der Ruf immer zaghaft von den Lippen. Ostern wird es zwar über Nacht, bis seine Botschaft uns im Inneren erreicht, dauert es länger. Die Frage der Frauen am Ostermorgen, wer ihnen den Stein von des Grabes Tür wälzen wird, verstehen wir in diesem Jahr wohl besonders gut. Wer wälzt die Steine der Unsicherheit über das Kommende von unserer Seele? Wann wird unser Blick nach vorn wieder freier? Wo sind die Quellen für Mut und Zuversicht? Vieles hängt auch von uns ab, unserer Vernunft und Geduld, unserer Rücksicht, unserem Zusammenhalt. Auch von unserem Glauben an die Kraft der Liebe, und dass sie niemals aufhört. Gott hat das versprochen. Ostern hat er das Versprechen eingelöst, sein Sohn Jesus Christus ist auferstanden, wahrhaftig auferstanden! Auch für uns wird er sein Ver- sprechen halten. Das ist das neue Vorzeichen, unter das Gott seine Menschen zu Ostern stellt. Manche Steine auf dem Weg vor uns sind für uns und auch unseren Glauben dennoch immer noch sehr groß und zu mächtig, um einfach über sie hinwegsehen zu können. Wie die Situation am Ostersonntag sein wird, weiß ich heute, am 31. März beim Schreiben dieser Zeilen nicht. Es gibt auch niemanden, der es mir sagen könnte. Sicher ist wohl, dass wir herausgefordert bleiben: Unsere Kraft, unser Durchhalten, der Beistand untereinander. Und damit auch unser Glaube an den Gott des Lebens und daran, dass die Liebe niemals aufhört. Dass kein noch so großer Stein sich dem zarten ersten Osterlicht in den Weg zum Leben stellen kann. Christus behält den Schlüssel für unser Leben in seiner Hand, es gibt keine Tür und keinen Stein, die uns für immer von Gott trennen können! Diesen Glauben als Kraft- und Hoffnungsquelle wünsche ich uns allen zu Ostern 2020! Ostern kann nicht ausfallen, denn er ist wahrhaftig auferstanden!

Gesunde und gesegnete Feiertage wünscht Ihnen
Ihr Pastor Rainer Kirstein -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Informationen

Bis einschließlich 19.04.2020 sind alle Veranstaltungen der Kirchengemeinde einschließlich Gottesdienste abgesagt. Über die Zeit danach ist derzeit keine Aussage möglich. Wir informieren Sie weiter!

Offene Kirchen:
Am Karfreitag, 10.April und Ostersonntag, 12. April werden die Kirchen in Satow und Heiligenhagen in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr zur stillen Einkehr und zum persönlichen Gebet geöffnet sein. Auch hier gilt selbstverständlich: Abstand halten!!!

Hilfe:
Wenn Sie Hilfe (Einkaufen, Fahrdienst zu Ärzten usw.) benötigen, melden Sie sich bitte im Pfarramt:
038295/78316
Bitte rufen Sie Pastor Kirstein auch an, wenn Sie ein Gespräch am Telefon wünschen!
Telefonseelsorge: 0800-111 0 111 (anonym, 24h, kostenfrei)
Eine Zusammenstellung kirchlicher Angebote in den Medien finden Sie: www.ekd.de/ kirche-von-zu - hause
Gebet:
Herr Jesus Christus,
Du hast die Spur gelegt durch den Tod zum Leben,
und in deinen Fußstapfen wollen wir gehen,
Schritt für Schritt
heute, morgen und in Ewigkeit. Amen.

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Gruß zum Palmsonntag 05.April 2020


Liebe Gemeinde, Palmsonntag, Jesus zieht in Jerusalem ein. Zunächst durch die jubelnde Menge, später bringt ihn dieser Weg ans Kreuz.

Aus dem Wochenpsalm 69:
Erhöre mich Herr, denn deine Güte ist tröstlich;
wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit
und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte,
denn mir ist Angst, erhöre mich eilends.
Nahe dich zu meiner Seele und erlöse sie,
Gott, deine Hilfe schütze mich. Amen.

Palmsonntag, die Karwoche beginnt. Im Weg Jesu vom Palmsonntag zu Ostern, den Christen menschen in dieser Woche bedenken, liegt alles, was wir im Leben erfahren können: Die Erfahrung bedingungsloser Liebe und wie Liebe an Grenzen stößt. Petrus: Ich werde dir immer folgen! Dann: Ich kenne ihn nicht!
Die Erfahrung, Anerkennung zu erfahren, aber auch die, fallengelassen zu werden. Heute: Hosianna! Morgen: Kreuzige ihn!
Die Erfahrung, wie Gemeinschaft tragen kann, und wie brüchig Gemeinschaft sich erweisen kann. Eben das gemeinsame Mahl, jetzt die schlafenden Jünger, Jesus allein in seiner Angst. Die Erfahrung, zu Unrecht beschuldigt zu werden, einem Schicksal ausgeliefert zu sein, dann auch darin Gottvertrauen erringen. „Ist es möglich, lass diesen Kelch an mir vorübergehen, Gott, aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ Die Erfahrung, dass der Tod Realität ist, aber Gott Macht darüber hinaus hat. So verdichten sich in der Geschichte Jesu menschliche Grunderfahrungen. Wir glauben, dass in ihr Gott sichtbar wird. Deswegen gilt für die Wege unseres Lebens, durch Großes und Schönes und durch Schweres und Leidvolles: Wir sind nie Gott- verlassen, Gott ist diese Wege in Christus selbst gegangen. Am Ende steht immer: Um Gottes Willen sind wir für das Leben bestimmt!

Gebet:
Guter Gott, heute bitten wir dich: Sieh auf unsere Unsicherheit und Ratlosigkeit. Du kennst all unsere Sorgen, du weißt um menschliche Ängste. Darum lass uns auch in dieser Zeit deine Gegenwart spüren! Um Kraft und Stärke bitten wir für alle, die gegenwärtig besonders gefordert sind, weil sie helfen, retten, entscheiden. Für uns alle erbitten wir Geduld, Umsicht und einen wachen Blick füreinander. Sei uns nahe, Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, sei und bleibe uns Hilfe, Trost und Rettung! Amen.

Und dann noch:
Es ist nicht alles abgesagt .....
Frühling kommt, Sonne lacht, Vögel zwitschern
Musik beschwingt, Glaube trägt, Nächstenliebe wirkt
Hoffnung regiert, Zuwendung stärkt, Liebe lebt .......

Gottes Segen wünscht Ihnen und uns allen
Ihr Rainer Kirstein

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Gruß zum Sonntag Judika – 29.03.2020

Liebe Gemeinde, auch zum Sonntag Judika möchte ich Sie auf diesem Wege herzlich grüßen! Noch für längere Zeit werden wir uns nicht versammeln können, auch zu den Osterfeier- Tagen nicht. Jedoch können wir verbunden bleiben im Hören auf Gottes Wort und im Gebet. Jeder für sich zu Hause und doch gemeinsam als Volk Gottes. Dazu soll Ihnen dieser Gruß helfen.

Aus dem Wochenpsalm 43:
Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung, zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist. Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist. Amen. Liebe Gemeinde! Der Wunsch nach Sicherheit begleitet uns durch unser Leben. Schon vor 10 Jahren sang die Gruppe Silbermond: „Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit, in einer Welt, in der nichts sicher scheint...“. Und nun legt ein Virus die Welt still und es gibt keine Sicherheit, wie lange das dauert und was danach sein wird. Das macht uns allen sehr zu schaffen und es macht vielen Menschen Angst.
Im Predigttext für diesen Sonntag steht der Satz: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“(Herbräerbrief 13,14) Es ist ein Satz für Menschen, die für ihre Gegenwart die Hoffnung zu verlieren drohen und darum keine Zukunft mehr denken und glauben können. Ja, es ist schwer, seine Hoffnung auf etwas zu setzen, das gegenwärtig noch unsichtbar ist. Die Angst vor dem, was unsichtbar vor uns liegt, hat es da meistens leichter. Doch nicht die Angst vor dem Kommenden soll uns beherrschen, sondern das Ver- trauen unseres Glaubens, dass es keine Zukunft ohne Gott gibt. Wir können es noch nicht sehen, doch so wird es sein. Christen glauben immer schon auf Zukunft hin. Das ist keine Weltflucht- im Gegenteil! Aus dem Blick in die Zukunft holen wir uns die Kraft und den Mut für die Gegenwart, und das wird ihr und uns selbst guttun. Darum suchen wir das „Zukünftige“, suchen, was uns von Gott durch Christus verheißen ist. „Geduld ist für den Geist das Schwerste, was zu lernen sich lohnt. Alle Natur, alles Wachstum, aller Friede, alles Gedeihen und Schöne in der Welt beruht auf Geduld, braucht Zeit, braucht Stille, braucht Vertrauen.“ H. Hesse

Gebet:
Gott, du bist groß. An deinem Herzen ist viel Platz: Behüte uns und alle, die wir dir anbefehlen. Erhalte sie gesund an Leib und Seele und führe sie mit deiner guten Hand. Segne alle, die helfen, retten, forschen, entscheiden. Gib Kraft, dass wir einander beistehen. Schenke Geduld, schenke Glauben, schenke Hoffnung und Vertrauen. Amen. Uns alle segne Gott, der Allmächtige und Barmherzige, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen. Ich grüße Sie mit den besten Wünschen

Rainer Kirstein

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„Licht der Hoffnung“

Die Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern laden unter dem Motto
„Wir halten uns fern und sind füreinander da – Licht der Hoffnung!“
alle Menschen dazu ein, allabendlich um 19 Uhr zu Hause eine Kerze oder ein Licht ins (offene)Fenster zu stellen und ein Gebet, beispielsweise das Vaterunser, zu sprechen. Sie laden damit ein, gemeinsam für den Ort, das Land, die Welt zu beten. So betet jeder Haushalt für sich, doch beim gemeinsamen Gebet wissen sich dabei alle mit allen verbunden. Die Botschaft lautet:
Wir sind uns nahe, trotz des Abstands, den wir derzeit zum Schutz unserer Mitmenschen wahren müssen.
Die Kirchenkreise rufen damit zur gedanklichen Zusammenkunft auf und möchten mit dem Licht der Kerzen ein Zeichen des Zusammenhalts und der Verbundenheit in ungewisser Zeit senden.

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Herzlich Willkommen


…im Satower Pfarrhaus
Seit November diesen Jahres ist der kleine Gemeinderaum im
Satower Pfarrhaus renoviert, gemütlich eingerichtet und lädt
u.a. zum Nähen oder Basteln ein.
Der Handarbeitskreis trifft sich
14 tägig jeweils 19.00 Uhr zu folgenden Terminen:
30. März
20. April
4./18. Mai

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Markus 9,24 (Jahreslosung 2020)



Spendensammeln für Donggalas

Sehr geehrte Spenderinnen und Spender, wir danken Ihnen für Ihre großzügige Unterstützung der Erdbeben- und Tsunamiopfer Donggalas. Ihre Hilfe kommt ganz konkret den Menschen vor Ort zugute. Ersten Familien konnte schon Starthilfe geleistet werden, z.B. bei der Beschaffung von Arbeitsmaterialien für die Sicherung des Lebensunterhalts oder durch den Einkauf von Schulmaterialien, Schuluniformen für die Kinder, die durch den Tsunami alles verloren haben. Das sind kleine Schritte. Die größeren werden folgen, wenn die Menschen, die zunächst noch in Zelten wohnen bzw. vorerst zu ihren Verwandten gezogen sind, in ihr Zuhause zurückkehren und bereit sind für einen Neuanfang.


Zerstötung in Loli



Schuhe und Rucksäcke für die Kinder



Neuanfang in Loli




aus dem Meer geborgener und mit Spendengerldern restaurierter Pick-up mit Wassertonne, der Wasser in die abgelegenen Regionen liefert